Ein Rückblick auf die Geschichte von PokerStars ist gleichbedeutend mit einem Rückblick auf das moderne Poker insgesamt. Denn ohne PokerStars – und das legendäre Red Spade-Logo – wäre die Pokerwelt, die wir heute kennen und lieben, ein ganz anderer Ort.
Zur Feier des 25-jährigen Jubiläums wollen wir an 25 Momente erinnern, die nicht nur PokerStars, sondern das moderne Poker selbst geprägt haben.
Die folgende Liste ist chronologisch geordnet – und in Teilen natürlich subjektiv. Falls ihr also anderer Meinung seid oder meint, dass wir jemanden vergessen haben, schreibt uns.
1 – Die erste Echtgeldhand auf PokerStars
Elektronisches und online gespieltes Poker gab es schon in den Neunzigern, aber erst mit dem Start von PokerStars im Jahr 2001 – die erste Echtgeldhand wurde am 12. Dezember ausgespielt – machte das Online-Poker einen bedeutenden Schritt in die Zukunft. PokerStars hatte die beste Software, bot neben Hold’em auch Omaha- und Stud-Varianten an, und die Spieler konnten ihre eigenen Avatare hochladen. Der erste Kontoinhaber bei PokerStars? Dieser Titel geht an einen schwedischen Spieler, Oskar „pokermaniac“ Hornell.
2 – Das erste Turnier auf PokerStars
Nach einer kurzen Phase mit reinen Spielgeld-Spielen fand im Dezember 2001 auch das erste echte Onlinepoker-Turnier statt, das jemals auf PokerStars veranstaltet wurde. Bei diesem Turnier mit $11 Buy-in ging es um einen garantierten Preispool von $100.000. Und das Angebot war so erfolgreich, dass es den Anstoß zur Gründung der World Championship of Online Poker (WCOOP) im folgenden Jahr gab – und gleichzeitig den Beginn des wöchentlichen Sunday Storm-Turniers bedeutete, das wir heute noch lieben.
3 – Die erste World Championship of Online Poker (WCOOP)
Es dauerte eine Weile, bis Online-Poker von der weltweiten Poker-Community akzeptiert wurde. Viele Veteranen des Live-Pokerns in „echten“ Casinos waren skeptisch, und manche meinten, Online-Poker wäre „kein echtes Poker“. Diese Einstellung begann sich 2002 mit der ersten WCOOP-Serie zu ändern, die dem Online-Spiel Prestige und den ersten begehrten Titel verlieh. Hier ein Blick auf die ersten Online-Poker-Weltmeister von 2002:
- Juli – $109 Limit Texas Hold’em – „fingaz“ (Nik White) – USA – $15.537,50
- Juli – $265 Pot Limit Omaha High Low – „Canuck“ – Kanada – $14.231,25
- Juli – $265 Seven Card Stud High Low – „55lucky55“ (Spiro Mitrokostas) – USA – $14.025,00
- Juli – $320 No Limit Texas Hold’em – „michigangirl“ – USA – $23.677,50
- Juli – $320 Pot Limit Texas Hold’em – „MIK22“ (Michel Abescas) – Frankreich – $23.677,50
- Juli – $530 Limit Omaha High Low – „#VALUE!“ – USA – $20.250,00
- Juli – $530 Limit Texas Hold’em – „kerrdawg“ – USA – $37.537,50
– $109 Limit Texas Hold’em Heads-Up – „lennard“ – Schweden – $7.680,00 - Juli – $1.050 No Limit Texas Hold’em Main Event – „MultiMarine“ – Schweden – $65.450,00
Mehr zur WCOOP findest du hier.
4 – Chris Moneymaker gewinnt die WSOP 2003 – mit einem PokerStars-Logo
Das Jahr 2003 war nicht nur ein bedeutendes Jahr in der Geschichte von PokerStars – es war ein Wendepunkt für das Pokerspiel. Als sich Chris Moneymaker über ein Online-Satellite auf PokerStars für die World Series of Poker (WSOP) qualifizierte, sorgte das bei vielen Pokerfans zu einem Umdenken („Wenn ein Buchhalter die Profis schlagen und Millionen gewinnen kann, kann ich das vielleicht auch!“). Außerdem änderte sich damit drastisch die Art und Weise, wie Online-Poker wahrgenommen wurde – als legitime Fertigkeit, als ideale Trainingsmöglichkeit und als hervorragender Qualifikationsweg für die größten Turniere der Welt. Moneymaker trug den PokerStars-Aufnäher stolz auf seinem Weg zum Gewinn von 2,5 Millionen Dollar … und danach war im Poker nichts mehr so wie zuvor.
Chris Moneymaker – der Mann, der den Pokerboom auslöste
5 – Drei Weltmeister in drei Jahren (Moneymaker, Hachem, Raymer)
Es war sofort zu spüren, wie andere Spieler in Moneymakers Fußstapfen traten. Schon ein Jahr später – 2004 – erwies sich Greg Raymer als einer dieser neuen „Moneymaker“. Auch er gewann online bei PokerStars sein Ticket für das WSOP Main Event und schaffte dann den ganz großen Triumph. Der „Fossilman“ holte sich den Weltmeistertitel und die Gewinnsumme von 5 Millionen Dollar für sich entschied (man beachte, dass sich der Preis innerhalb von nur 12 Monaten verdoppelt hatte – der Pokerboom war in vollem Gange). Moneymaker, Raymer und der Champion des folgenden Jahres, Joe Hachem, bildeten fortan den Kern des Team PokerStars, während der Pokerboom bis Ende der 2000er Jahre weiter boomte.
Raymer qualifizierte sich ebenfalls über PokerStars für die WSOP
6 – Start der European Poker Tour (EPT)
EPT Paris
Die European Poker Tour (EPT) wurde 2004 ins Leben gerufen und veränderte die Pokerlandschaft weit über die geografischen Grenzen hinaus, die ihr Name vermuten lässt. In den Anfangstagen brachte sie die alte Garde des europäischen Pokers mit den innovativen jungen Wilden aus aller Welt zusammen, die hinter dem unglaublichen Pokerboom standen. Die EPT entwickelte sich schließlich zur weltweit führenden Pokertour und bot vielen den ersten Vorgeschmack auf „Live-Poker“ – Poker in einem echten Casino. Sie trug maßgeblich dazu bei, aus Pokerspielerinnen und Pokerspielern, die nur in der Szene bekannt waren, globale Stars zu machen – und legte gleichzeitig die Messlatte höher für das, was Spieler von einem Live-Poker-Erlebnis erwarten konnten. In vielerlei Hinsicht ist die EPT bis heute der Maßstab aller Dinge im Live-Turnierpoker.
7 – Immer wieder sonntags: das Sunday Million startet
Seit 2006 ist das Sunday Million fester Bestandteil im Kalender aller Online-Pokerspieler – und der Dreh- und Angelpunkt für jeden Grinder, der etwas auf sich hält.
Ein garantierter Preispool von satten 1 Million Dollar jede Woche – das mag heutzutage normal erscheinen, aber damals war das atemberaubend. Seit Beginn des Turniers hat PokerStars jeden Geburtstag des Sunday Million zusätzlich mit einem speziellen Jubiläumsturnier gefeiert. Und das bedeutet: 2026 feiert dieses legendäre Event sein 20-jähriges Jubiläum mit dem Sunday Million Anniversary 20 – alle weiteren Infos findest du hier.
Außerdem haben wir hier noch ein paar Tipps für alle, die das Sunday Million spielen (und gewinnen) wollen.
8 – Victoria Coren Mitchell wird erster weiblicher EPT-Champion (und erster zweifacher EPT-Champion)
Victoria Coren Mitchell – der erste zweimalige EPT-Champion
Victoria Coren Mitchell war die erste Frau, die ein Event der European Poker Tour für sich entschied. Sie gewann die EPT London 2006 (in ihrem „Heimcasino“ an der Edgeware Road) und erhielt dafür $941.513. Auch wenn das ein großartiges Ereignis für den Pokersport war, so kam ihr Ergebnis nicht überraschend – schließlich spielte „Vicky“ (oder „Teacup“, wie ihre langjährigen Pokerfreunde sie tauften) schon seit Jahren Poker und war eine erfahrene Spielerin.
Aber Coren Mitchell sorgte erst richtig für Furore, als sie als erste Person überhaupt zwei EPT-Titel gewann. Ihr Sieg bei der EPT San Remo 2014 (für ein Preisgeld von $660.947) kam in doppelter Hinsicht überraschend: nicht wegen der Gewinnerin, sondern weil es so lange gedauert hatte, bis jemand zwei EPT-Titel eingefahren hatte. Zwar hatte es schon zuvor knappe Entscheidungen gegeben – Mike McDonald war tatsächlich sehr nah dran –, aber letztendlich war es die Londonerin, die den „Club der Doppel-Champions“ gründete.
9 – Der „Red Spade“ wird eingeführt
Der „Red Spade“ – das rote Pik-Symbol von PokerStars – wurde 2007 eingeführt und ist bis heute das Markenzeichen des Unternehmens. Das inzwischen legendäre Logo zierte die Ärmel unzähliger Profis in ihren größten Momenten. Man sah es in UFC-Octagons, auf F1-Rennwagen, im deutschen TV-Abendprogramm und in Eishockeystadien. Und vor allem ist es bis heute auf deinem Computer oder Mobilgerät, wann immer du Lust auf ein Spiel hast.
10 – Daniel Negreanu wird das Gesicht von PokerStars
Daniel Negreanu repräsentierte den „Red Spade“ über viele Jahre
Im Juni 2007 gab Daniel Negreanu bei der WSOP bekannt, dass er das neueste Mitglied eines wachsenden Teams sei – einer Gruppe der besten Spieler aus aller Welt, bekannt als PokerStars Team Pro. Sein Beitritt sorgte für ziemliches Aufsehen in der Szene, und sein Sponsoring durch das Team Pro war einer der wichtigsten Verträge, die das Unternehmen je abgeschlossen hat. Als er im Mai 2019 aus dem Team ausschied, hatte Negreanu sechs WSOP-Bracelets auf seinem Konto und einen festen Platz in der Poker Hall of Fame. Als leidenschaftlicher und mitreißender Botschafter besteht einfach kein Zweifel daran, welchen Einfluss er auf die Marke PokerStars hatte.
11 – Die ersten Superstars aus dem Online-Poker
Jason Merciers glanzvolle Karriere begann mit der Online-Qualifikation für die EPT
Im Jahr 2008 gewannen Mike McDonald und Jason Mercier beide EPT-Main-Events, nachdem sie sich über Online-Satellites auf PokerStars qualifiziert hatten. Damit traten beide nach Jahren des Online-Poker-Grindens aus der relativen Anonymität ins Rampenlicht der Pokerwelt. Mercier erzählte später, sein Durchbruch sei gekommen, als er 2007 bei PokerStars den VIP-Status Supernova Elite anstrebte, während er Schule und Teilzeitjobs unter einen Hut brachte. McDonald verfeinerte sein Spiel als Teenager online, bevor er von dem ehemaligen PCA-Champion Steve Paul-Ambrose lernte, wie man den erfolgreichen Übergang vom Online- zum Live-Poker schaffte. Ab 2009 galten „PokerStars-Qualifikanten“ nicht länger als „Fische“ – immer häufiger kamen „Pokerhaie“ aus diesem Becken.
12 – Live-Poker erreicht ungeahnte Höhen
Einige der größten Preisgelder, die jemals außerhalb der World Series of Poker vergeben wurden, wurden 2008 bei PokerStars-Events ausgeschüttet. Damals verzeichneten sowohl das PokerStars Caribbean Adventure (PCA) als auch das EPT Monte Carlo Main Event Rekordteilnehmerzahlen – und dementsprechend riesige Preispools. Der Trend setzte sich beim PCA 2009 fort, mit 1.347 Teilnehmern und einem Preispool von 12,6 Millionen Dollar. Der kanadische Spieler Poorya Nazari gewann die ziemlich unglaubliche Summe von 3 Millionen Dollar – die bis dato höchste Auszahlung in der Geschichte der PCA. Die EPT Monte Carlo folgte einem ähnlichen Muster, als Pieter de Korver aus den Niederlanden das höchste Preisgeld der EPT-Geschichte gewann: 2,3 Millionen Euro.
13 – SCOOP bringt Online-Poker noch mehr Prestige
Jason Koon gehörte zu den ersten SCOOP-Champions, als die prestigeträchtige Serie 2009 startete
Auch nach 18 Jahren bleibt die Spring Championship of Online Poker (SCOOP) eines der wichtigsten Turnierfestivals im globalen Pokerkalender. Bis heute hat die prestigeträchtige Serie mehr als 145 Millionen Teilnahmen verzeichnet und Preisgelder in Höhe von über 1,5 Milliarden Dollar ausgeschüttet.
Das alles begann 2009 mit einer ersten Welle von Champions. Zu ihnen gehörten der PokerStars-Stammgast Jason „jakoon1985“ Koon, der amtierende WSOP Main Event-Champion Michael „The Grinder“ Mizrachi sowie Andrew „RunThisTable“ Lichtenberger, Matt „MCMATTO“ Affleck, Tobias „PokerNoob999“ Reinkemeier, James „Andy McLEOD“ Obst, Benny „toweliestar“ Spindler und der erste zweifache Champion, Terrence „Unassigned“ Chan, der in einer Nacht gleich zwei Limit Hold’em-Events gewann.
14 – Die Enttarnung von „Isildur1“
Viktor „Isildur1“ Blom
Eine Zeit lang schien es, als könne niemand „Isildur1“ schlagen. „Isildur1“ war ein mysteriöser Online-Grinder, der eine Einzahlung von $2.000 in nur drei Wochen Spielzeit in $2 Millionen verwandelte und es dann mit den besten Spielern der Welt wie Tom Dwan, Phil Ivey und Patrik Antonius aufnahm. Und das in einigen der größten Pokerpartien, die je online ausgespielt wurden. Aber wer war dieses Poker-Genie? „Isildur1″s Identität blieb ein Rätsel, bis er im Januar 2011 beim PCA als PokerStars Team Pro vorgestellt wurde. Sein Name? Viktor Blom.
15 – PokerStars stellt Guinness-Weltrekord auf
2011 war für PokerStars ein (weiteres) Rekordjahr. Am 4. Dezember 2011 wurde bei uns das erste Weltrekord-Pokerturnier mit 200.000 Spieler:innen veranstaltet – gut genug für einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde. Das Event mit einem Buy-in von $1 war auf 200.000 Teilnehmer:innen begrenzt und bereits Stunden im Voraus ausverkauft. Der Russe „sokoluk1991“ sicherte sich nach einem Deal den Sieg und $40.258.
16 – Der beste Main Event-Finaltisch aller Zeiten
Wir sind es gewohnt, unglaubliche Teilnehmerfelder zu sehen – bei Cashgames nur für Eingeladene und speziell für das Fernsehen veranstalteten Sit & Gos. Aber genau deshalb war das €10.000 EPT Grand Final in Monte Carlo 2013 so außergewöhnlich.
Das Turnier war kein High Roller-Event, bei dem nur die Elite und die Reichen gegeneinander antreten. Ebensowenig war es ein Super High Roller nur für Eingeladene, das speziell für das TV-Publikum konzipiert worden war. Es war ein reguläres, offenes Pokerturnier, vollgepackt mit PokerStars-Online-Qualifikanten, Mid-Stakes-Grindern, die ihr Glück versuchten, und den Besten der Besten, die ihren Namen in die EPT-Geschichte eintragen wollten.
Und doch sah der Finaltisch genau so aus, wie man ihn bei einem High Roller erwarten würde. Und zu den Finaltisch-Teilnehmern gehörten vier der damaligen PokerStars Team Pros, von denen zwei kurz davor standen, zum ersten zweifachen EPT-Champion aller Zeiten zu werden:
Platz 1 – Jake Cody, Team PokerStars Pro, Vereinigtes Königreich
Platz 2 – Jason Mercier, Team PokerStars Pro, Vereinigte Staaten
Platz 3 – Andrew Pantling, Kanada
Platz 4 – Grant Levy, Australien
Platz 5 – Steve O’Dwyer, Irland
Platz 6 – Daniel Negreanu, Team PokerStars Pro, Kanada
Platz 7 – Noah Schwartz, USA
Platz 8 – Johnny Lodden, Team PokerStars Pro, Norwegen
Das gesamte Turnier verlief unglaublich unterhaltsam. Es gab 531 Teilnehmer:innen, und auf den Gewinner warteten 1,2 Millionen Euro. Mit dabei waren Größen wie Phil Ivey, und sogar der „Bubble Boy“ – Freddy Deeb – war eine High Stakes Poker-Legende.
Der beste Finaltisch aller Zeiten? Damals konnte diese Frage getrost mit „Ja“ beantwortet werden.
17 – Die Poker-Community gibt für wohltätige Zwecke
Als Branchenführer im iGaming-Bereich engagiert sich PokerStars seit langem für wohltätige Zwecke, indem es sowohl eigene Kampagnen ins Leben ruft als auch die Großzügigkeit der eigenen Spielerinnen und Spieler belohnt und deren Spenden verdoppelt.
Bereits 2016 reisten PokerStars-Botschafter (und der PokerStars-Blog) mit der Initiative „Right To Play“ nach Ghana. Die Partnerschaft von PokerStars mit Right To Play reicht bis ins Jahr 2014 zurück und besteht bis heute. Die Wohltätigkeitsorganisation entwickelt Spiele, um Kinder auf der ganzen Welt zu unterrichten und deren Selbstwertgefühl zu stärken.
Bis heute sind wir darum bemüht, Spenden für gute Zwecke zu sammeln. So brachtet das spektakuläre €100.000 High Roller for One Drop bei der EPT Monte Carlo 2026 satte €228.000 für die One Drop Foundation ein – denn drei Prozent jedes Buy-ins gingen an diese Organisation, die „eine nachhaltige Zukunft mit sicherem Wasser für alle“ schaffen will.
18 – Die PokerStars Players Championship (PSPC)
Der PSPC Platinum Pass – die Chance auf einen lebensverändernden Gewinn
Als PokerStars im Dezember 2017 die PokerStars Players Championship (PSPC) ankündigte, startete damit die größte Aktion in der Geschichte des Pokers. Die für Januar 2019 auf den Bahamas geplante PokerStars Players No Limit Hold’em Championship hatte ein riesiges Buy-in von $25.000 – höher als bei den meisten großen Events im globalen Pokerkalender. Doch dazu kam eine beispiellose Besonderheit: 300 Spielerinnen und Spieler würden einen kostenlosen Startplatz erhalten.
Diese Teilnehmer:innen bekamen den begehrten „Platinum Pass“ – eine Metallkarte, die ihnen nicht nur einen Platz im Turnier sicherte, sondern auch die Reise und den Aufenthalt auf den Bahamas. Bei der Vergabe legte PokerStars großen Wert darauf, dass viele dieser Gewinner eher Gelegenheitsspieler als Elite-Profis waren. Indem das Unternehmen Buy-ins im Wert von rund 8 Millionen Dollar übernahm, wollte es ein einzigartiges Event schaffen, bei dem Amateure und Pokerfans auf der größten Bühne des Pokers gegen die Besten der Welt antreten konnten.
Und dann war es soweit. Als die Anmeldung schloss, hatten 1.039 Spieler:innen das Buy-in entrichtet (das Turnier hatte keine Re-Entries; es handelte sich um ein Freezeout). Das bedeutete einen Gesamtpreispool von fast 26,5 Millionen Dollar und einen Siegerpreis von 4,1 Millionen Dollar – plus eine weitere Million Dollar, die PokerStars hinzuschoss. Damit stand fest, dass die ersten Sechs des Turnier allesamt als Millionäre nach Hause gehen würden.
Das alles macht das PSPC zum größten Turnier, das in dieser Buy-in-Range je stattgefunden hat.
19 – Poker in der Pandemie
Man kann mit Fug und Recht sagen, dass das Jahr 2020 nicht so verlief, wie es sich irgendjemand vorgestellt hatte. Für die meisten von uns fühlte sich 2020 so an, als hätte man ein schönes Paar Damen auf der Hand und sähe dann einen Flop mit A-K-3. Spätestens im Frühling konnten wir alle unsere Pläne für das Jahr vergessen (meine ungenutzten VIP-Logen-Tickets für das Spiel ManU gegen Tottenham Hotspurs im Tottenham Stadium erinnern mich bis heute an diese Zeit) und uns auf ein völlig unbekanntes Dasein umstellen.
Die Bedrohung durch den COVID-19-Ausbruch wurde am 11. März 2020 offiziell zur globalen Pandemie erklärt. Bald mussten wir alle sozusagen „aussteigen“. Also blieben wir zu Hause und warteten darauf, dass Impfstoffe entwickelt wurden. Es sollte fast das ganze Jahr dauern, bis das erste auf den Markt kam.
Der Live Event-Kalender von PokerStars wurde abgesagt, und damit verlagerte sich der Poker-Schwerpunkt ganz eindeutig aufs Pokern im Internet. Online-Poker füllte 2020 eine Lücke, und das Spiel erlebte einen Boom. PokerStars bot 2020 das übliche Angebot an Online-Turnierserien, wobei die SCOOP-, WCOOP- und Micromillions-Events überragend große Teilnehmerfelder anzogen. Gleichzeitig tauchten im Laufe des Jahres auch neue Serien online auf. Die erste BSOP Online-Serie feierte im April ihr Debüt. Im Juni folgte die allererste Summer Series. Dazu kam im Juli und August die erste Stadium Series.
Auch die PokerStars Home Games erlebten einen Boom, da viele sie nutzten, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben, während sie zu Hause festsaßen. Online-Poker wurde für viele zu einer Möglichkeit, Gemeinschaft zu erleben, auch wenn man physisch voneinander getrennt war.
20 – Veldhuis bricht Twitch-Weltrekord
Im Mai 2020 wurde der Twitch-Kanal des ehemaligen PokerStars-Botschafters Lex Veldhuis zum meistgesehenen Kanal auf der gesamten Twitch-Plattform – ein zu dieser Zeit beispielloser Erfolg für einen Poker-Stream. Das Event, das Lex streamte, war das $10K Spring Championship of Online Poker (SCOOP) Main Event. Es stand enorm viel auf dem Spiel, mit mehr als einer Million für den ersten Platz. Und die Zuschauer:innen strömten zu Tausenden herbei, wobei in der Spitze 58.799 Menschen gleichzeitig zuschauten.
21 – Die Rückkehr der NAPT
Pokerfans in Nordamerika hatten mehr als ein Jahrzehnt auf die Rückkehr der North American Poker Tour (NAPT) gewartet, und als PokerStars 2023 ihr Comeback ankündigte, war die Resonanz riesig. Die Tour, die 2010 ins Leben gerufen worden war, verschwand 2011 nach dem „Black Friday“ für das Online-Poker in den USA, und viele gingen davon aus, dass sie für immer verschwunden sei. Daher bedeutete die Rückkehr der NAPT mehr als die Wiedereröffnung einer weiteren Station im Live-Pokerkalender. Sie war eine Erinnerung an die Jahre des Pokerbooms und ein Zeichen dafür, dass PokerStars wieder auf der amerikanischen Live-Szene angekommen war.
Die wiederbelebte NAPT fand im November 2023 im Resorts World Las Vegas statt und war das erste große US-Live-Festival von PokerStars seit 2011.
22 – "The Big Game" kehrt zurück
Die legendäre Poker-TV-Show „The Big Game“ lief 2010 und 2011 über zwei Staffeln und entwickelte sich zu einem Favoriten bei den Pokerfans. Als PokerStars 2023 bekanntgab, dass die Show nach einer zwölfjährigen Pause zurückkehren würde, jubelte die Pokerwelt. Unberechenbare Spielertypen, High Stakes-Action und prominente Stars? So etwas kann man einfach nur lieben.
23 – Die EPT Paris wird zum sofortigen Phänomen
Es ist kaum zu glauben, dass die EPT bis zum Jahr 2023 noch nie in Paris Station gemacht hatte. Dafür zog das Event bei seinem Debüt riesige Teilnahmefelder an und wurde fast sofort zu einer der heißesten Stationen der Tour (was die Beliebtheit angeht, nicht das Wetter). Und mit dem Main Event-Sieg der Pokerlegende Barny Boatman im Jahr 2024, der mit 68 Jahren sein erstes EPT Main Event gewann, war der Ruf der EPT Paris als einzigartiger Station im Pokerkalender endgültig gefestigt.
Barney Boatman gewann den Titel und €1.287.800
Mehr über Boatmans Sieg erfährst du hier.
24 – PokerStars startet die PokerStars Open
Eine neue Ära des Live-Pokers in Europa begann 2025 mit dem Start der PokerStars Open, einer spannenden neuen Tour, die die beliebten und prestigeträchtigen regionalen Touren von PokerStars unter einem Dach vereinte. Die PokerStars Open kombinieren die besten Elemente der ehemaligen regionalen Touren (wie UK and Ireland Poker Tour (UKIPT), Eureka Poker Tour, Estrellas Poker Tour (ESPT) und France Poker Series (FPS)) und bietet einen Kalender mit unverzichtbaren Events an einigen der schönsten Reiseziele Europas.
Die PokerStars Open
Hier ist ein Überblick über alle bisherigen Gewinner des Open Main Events:
Adrian-Sorel State (Rumänien) – €363.000 (Campione, März 2025)
Jon Kyte (Norwegen) – €340.000 (Monte Carlo, Mai 2025)
Jean-Vincent Lehut (Frankreich) – €238.000 (Namur, Mai 2025)
Manuel Ferrari (Italien) – €206.300 (Malaga, Juni 2025)
Alexis Nicolai (Frankreich) – €772.000 (Barcelona, August 2025)
Scott Margereson (Großbritannien) – €423.700 (Malta, Oktober 2025)
Tuan Le (Großbritannien) – £149.200 (Manchester, Oktober 2025)
Julian Bogdanov (Bulgarien) – €398.135 (Prag, Dezember 2025)
Paul François Tedeschi (Frankreich) – €195.700 (Cannes, Dezember 2025)
Elvir Nuhiu (Schweiz) – €200.640 (Campione, Januar 2026)
Patrik Demus (Ungarn) – €551.090 (Paris, Februar 2026)
Joris Ruijs (Niederlande) – €317.398 (Monte Carlo, Mai 2026)
Koen de Visscher (Belgien) – €220.800 (Namur, Mai/Juni 2026)
25 – Die Live League mischt die PokerStars-Events auf
Live League
Die PokerStars Live League startete 2025 und sorgte für noch mehr Spannung im europäischen Live-Event-Kalender. Die Idee war einfach: Spieler:innen können das ganze Jahr über Punkte sammeln und in drei Ranglisten (für drei unterschiedliche Buy-in-Stufen) gegeneinander antreten. Das Ziel? Tausende in PokerStars Live-Buy-ins sowie die Chance auf einen Vertrag als PokerStars-Botschafter.
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Spiele verantwortungsbewusst! Für weitere Informationen zum verantwortungsbewussten Spielen besuche unsere Webseite: https://www.pokerstars.de/about/responsible-gaming/#over18
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