Wednesday, 17th April 2024 09:04
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Die Irish Open 2024 liegen hinter uns – und damit das wohl spektakulärste Pokerfestival, das Irland je erlebt hat. Das Main Event hat seinen eigenen Rekord aus dem Jahr 2023 gebrochen und ist offiziell das Pokerturnier mit dem größten Preisgeld, das jemals in Irland stattgefunden hat. Und die €200 Mini Irish Open hält inzwischen den Rekord als größtes Turnier in Irland. PokerStars und PaddyPower können sich also über einen Riesenerfolg freuen. Wir sehen uns nächstes Jahr in Dublin!

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€1.150 Irish Open Main Event – Tero Laurila gewinnt das Irish Open Main Event 2024

Das Main Event der Irish Open 2024 ist zu Ende – mit vielen neuen Rekorden, aber nur einem Sieger: Tero Laurila. Der Finne, der schon nach Tag 3 Chipleader gewesen war, setzte sich in einem Feld von 3.233 Teilnehmern durch und nahm den Pokal und (nach einem Dreier-Deal am Finaltisch) €292.685 für seine Bemühungen mit nach Hause.

Laurila besiegte den Iren Hiep Ninh nach einem relativ kurzen Heads-up, da die Blinds nach dem Deal von 60 auf 20 Minuten reduziert worden waren. Ninh, der fast ausschließlich in Dublin spielt, ging mit der größeren Summe von €335.636 nach Hause, da er zum Zeitpunkt des Deals einen massiven Chipvorsprung hatte. Die letzte Person, die an dem Deal beteiligt war, war der 21-jährige Mark Johnston, der gerade erst seine ersten Schritte als Pokerprofi macht und mit 232.685 € für den dritten Platz belohnt wurde.

Der Finaltag

Gegen Mittag waren die noch verbliebenen 14 Spieler für den letzten Tag des Irish Open Main Events an die Tische zurückgekehrt. Aber noch vor der ersten Pause, weniger als zwei Stunden nach der Wiederaufnahme des Turniers, machten sich die letzten neun Spieler auf den Weg zum TV-Tisch, um das wahre Finale zu erleben.

Der erste, der am Finaltag ausschied, war Aidan Quinlan, der als Shortstack am Button saß und ein Raise aus früher Position für den Großteil seines Stacks mit Ass-Dame callte. Quinlan traf ein Paar Damen auf dem Flop, aber sein Gegner Brian Moore verbesserte sich mit dem Turn auf ein Set Siebener und gewann damit den Pot und eliminierte Quinlan aus dem Turnier.

Als Nächster musste Padraig Parkinson das Turnier verlassen. Die irische Pokerlegende erhöhte mit Zehn-Fünf suited aus dem Cut-off und ging dann nach dem Flop – auf einem Board mit einer Zehn als höchster Karte – All-in. Er wurde von Georgios Tsouloftas gecallt, der mit zwei Assen vor dem Flop nur gecallt hatte. Tsouloftas‘ Pocket Rockets hielten, und Parkinson musste sich mit Platz 13 und €24.660 begnügen.

Brian Moore, der letzte US-Amerikaner im Feld, schied schließlich auf Platz 12 aus, nachdem er vom Button aus vor dem Flop mit Ass-Fünf All-in gegangen war – und ebenfalls in ein Paar Asse lief. Sie gehörten Stephen Groom, der Moore damit aus dem Turnier warf und seinen eigenen Stack auf 13,4 Millionen ausbaute.

Robert Shanley, der als einer der Shortstacks in den Tag gegangen war und sich einige Plätze nach oben gearbeitet hatte, musste schließlich mit seinen letzten vier Big Blinds das Turnier verlassen. Er saß „under the gun„, ging mit König-Acht suited All-in und traf auf Ass-König von Konstantinos Vatseris im Big Blind. Damit war Shanleys Turnier auf Platz elf beendet.

Wenige Augenblicke später verlor der Online-Qualifikant Vatseris einen riesigen Coinflip, der ihn zum Shortstack machte. Dann verlor er seine letzten Chips an Ninh und schied auf Platz 10 aus – aber immerhin um €29.560 reicher.

Damit stand der Finaltisch fest. Das Spiel wurde unterbrochen, während die Medienvertreter sich um Interviews und Fotos bemühten, bis das Fernsehteam den Tisch vorbereitet hatte.

Die Action am Finaltisch

David Tous kam als Zweiter in Chips an den Final Table. In einer der ersten Hände bluffte er jedoch dreifach gegen den Nut Flush von Mark Johnston und verlor den Großteil seines Stacks, so dass Johnston den Chiplead übernahm. Wenig später war er der erste, der den Finaltisch verließ, nachdem er eine Preflop-Konfrontation gegen Ninh verlor. Platz neun bedeutete eine Auszahlung von €38.420 für den Jungprofi.

Kurz danach raiste Tsouloftas vom Cut-off aus auf eine Million und Adrian Thorne überlegte lange, bevor er für etwas mehr als 9 Millionen All-in ging. Tsouloftas zeigte Ass-König und Thorne hatte Ass-Fünf – und Thorne schied auf dem achten Platz für €49.960 aus.

Vidmantas Beliauskas, Georgios Tsouloftas, Adrian Thorne

Der nächste Bustout war dann Vidmantas Beliauskas. Mark Johnston raiste mit einem Paar Neunen und Beliauskas ging mit Ass-Zehn aus dem Big Blind All-in. Johnstons Neunen hielten und Beliauskas schied auf Platz sieben aus und nahm €64.960 mit nach Hause.

Als Nächster musste Stephen Groom gehen: Ninh erhöhte aus der Hijack-Position, und Groom ging aus dem Cut-off All-in. Tero Laurila machte aus dem Small Blind einen Four-Bet und Ninh foldete. Groom hatte Pocket-Buben und Laurila hatte Pocket-Damen. Laurila verbesserte sich auf dem Flop zu einem Set und gewann den Pot. Groom kassierte €84.480 für den sechsten Platz – und damit fast das 20-fache seiner bisherigen Live-Gewinne.

Oliver Boyce, der nach eigenen Angaben seit 20 Jahren bei den Irish Open mitspielt, beendete seinen bisher besten Lauf beim Main Event auf dem fünften Platz, als er mit einem Straight Draw All-in raiste und gegen Ninhs Top-Paar keinen Treffer landete. Im Spiel zu viert verlor Tsouloftas dann fast jeden Pot, an dem er beteiligt war, bis Ninh dem Zyprioten schließlich mit einem Top-Paar gegen Tsouloftas‘ Straight Draw die letzten Chips abnahm. Platz vier brachte Tsouloftas €142.760 ein.

Deal-Diskussionen zu dritt

Nach dem Ausscheiden von Tsouloftas wurde das Turnier sofort unterbrochen, da die drei verbleibenden Spieler eine intensive Deal-Diskussion begannen. Nach einer halben Stunde einigten sie sich darauf, dass jeder eine bestimmte Summe mit nach Hause nehmen sollte, während für den Zweiten €25.657 und für den späteren Sieger €60.000 extra reserviert wurden. Ninh, der zu diesem Zeitpunkt einen gewaltigen Chipvorsprung hatte, nahm mit garantierten €309.979 den größten Preis mit nach Hause, während Laurila und Johnston in Chips gleichauf lagen und sich den Rest des Preispools aufteilten – jeweils €232.685.

Nach dem Deal wurden die Blind-Levels auf 20 Minuten verkürzt.

Kurz nach dem Deal verdoppelte Laurila seine Chips durch Ninh, als sein Paar Zehnen das All-in gegen Ninhs Paar Sechsen überlebten. Damit übernahm Laurila die Chip-Führung und reduzierte Ninhs Stack drastisch – die ersten Anzeichen einer mögliche Veränderung der Dynamik am Finaltisch.

Wenige Augenblicke später ging Johnston vom Button aus All-in und Ninh isolierte ihn aus dem Small Blind. Johnston hatte Pocket-Neunen und Ninh Ass-Bube. Ninh traf ein zweites Ass auf dem Flop und gewann damit den klassischen Coinflip, aber Johnston konnte sich dank des Deals über ein eindrucksvolles Ostergeschenk freuen.

Im Heads-up

Ninh ging mit einem deutlichen Chip-Vorsprung in das Heads-up-Duell. Aber schon bald hatte Laurila diesen Vorsprung wieder aufgeholt und ging in Führung, nachdem er mit einer Dame als höchster Karte einen unglaublichen Hero Call gegen Ninhs dreifachen Bluff gemacht hatte.

Kurz darauf ging Ninh mit seinen letzten zehn Big Blinds vom Button aus All-in, und Laurila machte den Call. Der Ire zeigte 8-7 offsuit, und Laurila drehte Dame-Bube suited um. Das Board brachte Q-2-9-Q-Q und bescherte Laurila den stilvollen Sieg durch Quads in der letzten Hand des Turniers.

Ninh (links) und Laurila im Heads-up

Ninh erhielt für Platz zwei €335.636 – und damit das höchste Preisgeld aller Spieler.

Tero Laurila beendete das Turnier als Irish Open Main Event Champion 2024 und erhielt €292.685 und die Trophäe. Auch von uns aus herzliche Glückwünsche!

„Ich bin fast ohnmächtig geworden von all dem Stress, der sich in mir gelöst hat“, sagte Laurila im Sieger-Interview mit der Irish-Open-Moderatorin Laura Cornelius. Laurila hatte eine große finnische Fangemeinde, mit der er seinen historischen Sieg als erster finnischer Sieger der Irish Open feiern will: „Ich habe zwei bis drei Nächte hintereinander viereinhalb Stunden geschlafen, aber natürlich werde ich mit den Jungs etwas Party machen.“

Irish Open 2024 €1.100 Main Event – Ergebnisse am Finaltisch
Teilnahmen: 3.233
Preispool: €3.152.175

1 – Tero Laurila – Finnland – €292.685*
2 – Hiep Ninh – Irland – €335.636*
3 – Mark Johnston – Großbritannien – €232.685*
4 – Georgios Tsouloftas – Zypern – €142.760
5 – Oliver Boyce – Irland – €109.820
6 – Stephen Groom – Großbritannien – €84.480
7 – Vidmantas Beliauskas – Litauen – €64.960
8 – Adrian Thorne – Irland – €49.960
9 – David Tous – Spanien – €38.420

*nach einem Dreier-Deal am Finaltisch

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€200 Mini Irish Open: Joseph Carey gewinnt das größte irische Live-Pokerevent aller Zeiten

Teilnahmen: 5.320 | Gesamtpreisgeld: €883.120 | Preisgeld für den Gewinner: €43.300

Joseph Carey

Alle guten Dinge gehen einmal zu Ende, und das galt auch für die Irish Open 2024 in der Royal Dublin Society – ein Event, das alle möglichen Rekorde der irischen Pokergeschichte brach. Nachdem die meisten Events bereits beendet waren, krönten die €200 Mini Irish Open Championship ihren Gewinner. Das größte Live-Pokerturnier in der Geschichte Irlands zog unglaubliche 5.320 Teilnahmen an und generierte einen Preispool von €883.120. An jedem der neun Starttage wurde zunächst gespielt, bis die Teilnehmer in den Preisgeldern waren: Die besten acht Prozent des Teilnehmerfeldes gingen in den Kampf um den Titel.

Am Finaltag kehrten insgesamt 417 Spieler:innen zurück und es dauerte „nur“ zwölfeinhalb Stunden, bis der Champion feststand. Angesichts der hohen Gewinnausschüttung war es keine Überraschung, dass sich die letzten sieben Spieler:innen auf einen Deal einigten und je fünf Prozent des ICM-Wertes nebenbei mitnahmen. Sie spielten weiter um die restlichen €10.090 und die begehrte Trophäe, die schließlich in den Händen von Joseph Carey landete.

Der einheimische Spieler besiegte den Deutschen Rene Middelberg im Heads-up und verdiente dafür insgesamt €43.300 – fast so viel wie der zweite Platz in der regulären Auszahlung eingebracht hätte. Middelberg musste sich mit einem Trostpreis von €32.825 begnügen, während die anderen fünf Spieler mehr als das 110-fache des Turnier-Buy-ins verdienten.

An den beiden Finaltischen dieses Rekord-Events saßen auch zwei „Lokalmatadorinnen“: Caroline Ahearne belegte den 14. Platz für €3.000, während Mary Campbell mit €5.000 nach Hause ging.

Direkt nach der letzten Hand konzentrierte man sich übrigens wieder aufs Wesentliche: Das Guiness floss in Strömen …

€200 Mini Irish Open – Ergebnisse am Finaltisch

1 – Joseph Carey – Irland – €43.300*
2 – Rene Middelberg – Deutschland – €32.825*
3 – Marcus Hallabro – Schweden – €26.050*
4 – Radovan Fridrich – Slowakei – €26.740*
5 – Patrick Cronin – Irland – €26.740*
6 – Michael Harland – Vereinigtes Königreich – €23.990*
7 – Marius Kalfelis – Deutschland – 22.325*
8 – Mary Campbell – Irland – €5.000

*nach Siebener-Deal am Finaltisch

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€3.000 High Roller-Event: Zwei Deutsche auf dem Treppchen

Teilnahmen: 172 | Gesamtpreisgeld: €461.175 | Preisgeld für den Gewinner: €95.275

Samuel Ju

Bei einem der hochpreisigsten Events der Irish Open 2024 in der Royal Dublin Society hatten sich über zwei Tag 172 Teilnehmer an die Tische begeben – darunter einige der bekanntesten Namen der Szene, wie etwa WCOOP- und SCOOP-Seriensieger Benny Glaser, EPT Prag-Champion Padraig O’Neill, Parker Talbot (siehe unten) und der Deutsche Dominik Nitsche.

23 Spieler kamen in die Preisgeldränge, doch von den oben genannten Namen schaffte es nur Dominik Nitsche an den Finaltisch – an dem er lange führte und schließlich auf Platz drei ausschied (mit €48.200 als Trostpflaster). Nach über dreizehn Stunden holte sich der deutsche High Roller-Spezialist Samuel Ju den Titel und das Siegespreisgeld von €95.275 gegen den walisischen Triple Crown-Gewinner Roberto Romanello.

€3.000 High Roller – Ergebnisse am Finaltisch

1 – Samuel Ju – Deutschland – €95.275*
2 – Roberto Romanello – Wales – €80.000*
3 – Dominik Nitsche – Deutschland – €48.200
4 – Keith Johnson – Großbritannien – €37.000
5 – Michael Kane – Großbritannien – €28.500
6 – Simon Beckmann – Österreich – €21.900
7 – Tjenno Eskes – Niederlande – €17.800
8 – Marco Meisser – Schweiz – €14.800

*nach Zweier-Deal am Finaltisch

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Parker „tonkaaaa“ Talbot gewinnt das €5.000 High Roller-Event

Teilnahmen: 111 | Gesamtpreisgeld: €514.069 | Preisgeld für den Gewinner: €134.279

Parker „tonkaaaa“ Talbot hat es geschafft. Er hat ein Turnier gewonnen. Er hat den ersten Platz belegt. Eine Irish Open-Trophäe geholt. Und die stolze Gewinnsumme von €134.279.

Kaum zu glauben, dass der kanadische Streamer und Pokerprofi noch nie zuvor den ersten Platz in einem Live-Turnier belegt hat.

Noch bei der EPT Paris 2024 hatte er mit Platz zwei beim FPS High Roller das beste Ergebnis seiner Karriere erzielt und satte €334.180 verdient. Ein großartiges Ergebnis, aber immer noch kein Turniersieg.

„Ein Live-Sieg und eine Trophäe würden mir im Moment sehr viel bedeuten. Ich streame schon lange, ich bin jetzt ein gesponserter Pro, und ich denke, dass es jetzt viel mehr Bedeutung hätte. Ich will ein Siegerfoto, weißt du?“, sagte er damals.

In den frühen Morgenstunden des 28. März bekam Parker endlich sein Siegerfoto, nachdem er das €5.000 High Roller für sich entscheiden konnte.

Parker Talbot

Talbot war als einer der Short Stacks an den Finaltisch gekommen, konnte sich aber erfolgreich vorkämpfen, als andere Short Stacks und noch größere Stacks vor ihm ausschieden. Bei nur noch drei Spielern am Tisch lag er erstmals knapp in Führung.

Fergal O’Cathan ging dann mit Pocket-Buben gegen Ass-König von Padraig O’Neill All-in. O’Cathans Buben hielten und O’Neill schied auf dem dritten Platz aus und kassierte €61.885. O’Cathan ging nach dem Gewinn mit einem großen Chiplead ins Heads-up, aber „tonkaaaa“ ließ sich nicht abschrecken.

O’Cathan und Talbot waren sich schon am Vortag an den Tischen begegnet: Am Dienstagabend beschloss O’Cathan, sich nach einem guten Lauf bei den Cashgames in ein High Roller-Satellite einzukaufen – wo er Parker aus dem Turnier warf. Die beiden hatten sich daraufhin im Scherz für den High Roller-Finaltisch verabredet …

Im Heads-up konnte Parker sich die Führung zurückzolen, indem er mit Zweien gegen O’Cathans Sechser verdoppelte. In den nächsten Stunden konnte er den Vorsprung seines Gegners mit vielen kleinen Pots einholen – und zum ersten Mal einen ernsthaften Blick auf die Trophäe werfen, die zwischen ihnen auf dem Tisch stand.

In der entscheidenden Hand brachte das Board A47. Parker check-raiste auf 450.000 und O’Cathan ging All-in, woraufhin Parker callte. O’Cathan hatte ein Paar Siebener mit einigen Backdoor-Outs, während Parker zwei Paare mit Assen und Vieren zeigte. Der Turn brachte ein weiteres Ass, das sein Full House vervollständigte und den Pot und damit das Turnier besiegelte.

€5.000 High Roller – Ergebnisse am Finaltisch

1 – Parker Talbot – Kanada – €134.279
2 – Fergal O’Cathan – Irland – €86.635
3 – Padraig O’Neill – Irland – €61.885
4 – Roope Tarmi – Finnland – €47.605
5 – Ian Drake – Irland – €36.615
6 – Bert Stevens – Frankreich – €28.165
7 – Jamie Dwan – Großbritannien – €22.530
8 – Narcis Cristian Olaru – Spanien – €18.025

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Die Irish Open laufen seit Montag – und das bedeutet, dass einige Spieler bereits den dritten Tag mit einem etwas unsanften Erwachen hinter sich haben.

Für PokerStars Blog ist es der erste Tag, an dem wir hier in der Royal Dublin Society in Dublin vor Ort sind. Heute Morgen stand Ankit Ahuja in seinen PS-Slippern und Socken draußen vor dem Eingang und rieb sich den Schlaf aus den Augen, während er sich auf Tag 2 des High Roller-Events vorbereitete.

Für ein Interview war es noch viel zu früh. Stattdessen wünschten wir ihm viel Glück und sagten ihm fest und unumwunden, dass wir ihn uns schnappen würden, falls er das Turnier gewinnt. Schließlich wird es am Ende einen Champion geben – und bei dem Lauf, den er in letzter Zeit erlebt hat, gibt es keinen Grund, warum es nicht Ankit sein könnte.

Ahuja geht und stolpert über einen Mann im Anzug. Er ist vom Floor Staff und hat gerade seine Schicht von 22:00 Uhr bis 10:00 Uhr beendet. Er war die ganze Nacht auf und hat an der Kasse für die Cashgames gearbeitet, die während des Festivals rund um die Uhr laufen. Keine Frage: Die Mitarbeiter scheuern sich ihre Blazer wund, damit diese Games reibungslos ablaufen.

Aber den Spielerinnen und Spieler ist das alles ziemlich egal. In Wahrheit zählt nur eines: Das Main Event beginnt heute, und der erste von vier Starttagen beginnt ab 12:00 Uhr Ortszeit. 1 Million Euro Preisgeld und reichlich „Craic“ sind garantiert!

Auf PokerNews kannst du die Live-Updates vom Main Event mitverfolgen, denn die Reporter berichten von der Action auf dem Turnierparkett.

Hier im PokerStars Blog erwarten dich Interviews, Reportagen und Berichte über Ereignisse am Rande des Turniers, wie zum Beispiel das Spektakel Team England gegen Team Irland, bei dem Spraggy (England) und Fintan Hand (Irland) gestern in aufblasbaren Pferdekostümen über einen Hindernisparcours sprangen …

Spraggy und Fintan laufen sich für das Main Event warm …

Bleib also dran und schau immer mal wieder im PS Blog vorbei.

Irish Open 2024

Die Irish Open 2024 – gesponsert von PokerStars und Paddy Power – finden vom 25. März bis zum 1. April 2024 in der prestigeträchtigen Royal Dublin Society in (du hast es erraten) Dublin, Irland, statt.

Beim Irish Open Main Event mit einem Buy-in von €1.150 ist ein Preispool von 1 Million Euro garantiert. Dazu kommen High Roller-Events mit Buy-ins von €3.000 und €5.000 und jede Menge erschwinglicher Side-Events.

Die wichtigsten Termine

Die wichtigsten Turniertermine findest du unten. Den vollständigen Zeitplan findest du hier.

Irish Open €1.150 Main Event: 25. März – 1. April (€1.000.000 garantiert)
Irish Open €5.000 High Roller: 26. – 27. März
Irish Open €3.000 High Roller: 30. – 31. März

Irish Open – Qualifikation

Irish open – Satellites

Die Satellites für die Irish Open laufen gerade auf PokerStars.

Es gibt zwei verschiedene Arten von direkten Satellites: „Seat only“-Pakete, die das Buy-in für das Main Event enthalten, oder „Seat plus Spesen“-Pakete im Wert von €1.500 €, denen du zusätzlich €350 für deine Anreise und Unterkunft erhältst.

Irish Open – Power Path

Du kannst deinen Weg dorthin auch über den Power Path gewinnen!

Buche deine Reise zu den Irish Open über den Power Path

Ein Silber-Powerpass im Wert von $2.500 kann bei den Irish Open genutzt werden.

Aber was genau bekommst du für einen Silber-Powerpass? Hier ist eine Aufschlüsselung:

  • Teilnahme am Irish Open Main Event  – €1.150
  • Teilnahme an einem Irish Open Side Event – €550
  • Exklusive Fanartikel
  • Unterstützung bei den Live-Events
  • Exklusive Irish Open-Aktivitäten
  • Restwert des Silver Pass wird als Spesen gutgeschrieben
  • ZUSATZBONUS: Mit freundlicher Genehmigung der Irish Open erhalten alle Silver Pass-Gewinner ein Turnierticket für die €200 Mini Irish Open (€500.000 garantiert)

Über die Irish Open

Die Irish Poker Open sind seit Jahrzehnten ein Pflichttermin auf dem Reisekalender jedes Pokerspielers. Jedes Jahr rund um die Osterzeit machen sich ganze Karavanen von Pokerspieler:innen auf zu einer Reise auf die „Grüne Insel“, um sich mit den dort ansässigen Pokergrößen zu messen.

Es sind jedoch nicht nur der unglaubliche Veranstaltungsort Dublin oder der „Craic“, der die IPO zu einem wichtigen Bestandteil des internationalen Pokerkalenders macht. Die Turnierserie ist mittlerweile ein geschichtsträchtiges Ereignis.

Die Irish Poker Open sind das älteste No-Limit-Hold’em-Turnier außerhalb von Las Vegas, und das Event blickt auf eine über 40-jährige Geschichte zurück. Es etablierte sich 1984 auf der Weltbühne, als 25 amerikanische Spieler – darunter die Legenden Stu Ungar, Chip Reese und Doyle Brunson – die Reise nach Dublin antraten. Das Turnier wurde im Fernsehen übertragen, das Interesse war riesig, und die Irish Poker Open haben seitdem ihren Status eigentlich nur weiter ausgebaut.

Titelverteidiger David Docherty

2023 fand das größte Event in der irischen Pokergeschichte statt, als der PokerStars-Qualifikant David Docherty den ersten Preis von €365.000 mit nach Hause nahm, nachdem er sich gegen 2.491 Teilnehmer durchgesetzt hatte.

Steve O’Dwyer (der seit 10 Jahren in Dublin lebt) und PokerStars-Kommentator Griffin Benger gehören ebenfalls zu den Gewinnern des Main Events. O’Dwyer setzte sich in seiner „Heimatstadt“ gegen ein Teilnehmerfeld von 2.040 Spielern durch und gewann 2022 den Titel und 318.700 Euro.

Steve O’Dwyer

Gewinner des Irish Open Main Events

2023 – David Docherty – €365.000
2022 – Steve O‘ Dwyer – €318.700
2020 – Pablo Silva – €462.100
2019 – Weijie Zheng – €300.000
2018 – Ryan Mandara – €250.000
2017 – Griffin Benger – €200.000
2016 – Dan Wilson – €150.000
2015 – Ioannis Triantafyllakis – €200.000
2014 – Patrick Clarke – €200.000
2013 – Ian Simpson – €265.000
2012 – Kevin Vandersmissen – €420.000
2011 – Niall Smyth – €550.000
2010 – James Mitchell – €600.000
2009 – Christer Johansson – €600.000
2008 – Neil Channing – €801.000

Mehr über die Irish Open

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Spiele verantwortungsbewusst! Für weitere Informationen zum verantwortungsbewussten Spielen besuche unsere Webseite: https://www.pokerstars.de/about/responsible-gaming/#over18

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