Wednesday, 17th April 2024 09:46
Home / Alexander Tkatschew gewinnt EUREKA Main Event und €511.710

Österreichs Alexander Tkatschew hat soeben das rekordverdächtige Teilnehmerfeld von 4.403 Spielern beim €1.100 EUREKA Main Event der PokerStars European Poker Tour (EPT) Prag 2023 bezwungen und €511.710 des Gesamtpreispools von €4.226.880 gewonnen.

Tkatschew ist in der Live-Pokerszene kein Unbekannter: Schließlich belegte er erst vor Kurzem den ersten Platz beim $25.000 No-limit Hold’em-Event der EPT Zypern, wo er 59 Teilnehmer besiegte und sich ein Preisgeld von $432.090 sicherte.

„Es fühlt sich sehr gut an. Die Tage sind zwar sehr lang, machen aber auch einen Riesenspaß“, so der frischgebackene Champion. „Mir gefallen die Struktur und das Teilnehmerfeld. Es ist ein sehr gutes Turnier.“

Tkatschew kam mit dem Plan an den Finaltisch, anfangs tight zu spielen und dann sein Spiel seinen Gegnern entsprechend anzupassen. „Man muss wissen, gegen wen man tight und gegen wen man loose spielt.“

EUREKA 2023 Prag €1.100 Main Event – Ergebnisse am Finaltisch

Platz 1: Alexander Tkatschew (AU) – €511.710
Platz 2: Remigiusz Wyrzykiewicz (PL) – €306.790
Platz 3: Catalin Moraru (RO) – €219.120
Platz 4: Miroslav Forman (CZ) – €168.570
Platz 5: Eduardo Pereira (PT) – €129.680
Platz 6: Ercan Atmaca (NL) – €99.750
Platz 7: Victor Jensen (SE) – €76.720
Platz 8: Radek Jantos (CZ) – €59.010

Alexander Tkatschew nach dem Sieg

Die Action am Finaltag

Der Tag begann mit neun Spielern, und obwohl von Anfang an viele Chips in die Mitte des Tisches wanderten, schien niemand aufgeben zu wollen. In den ersten zwei Stunden kam es zu einer kleinen Kontroverse, als Remigiusz Wyrzykiewicz annahm, Ercan Atmaca hätte seine Bet auf dem River gecallt, als er seine Pocket-Asse zu früh zeigte. Die Turnieruhr musste angehalten werden, bis eine offizielle Entscheidung getroffen war.

Ironischerweise hatte der Pole nur ein paar Hände später wieder Pocket-Asse – und sorgte damit für das erste Turnieropfer des Tages: Wyrzykiewicz eliminierte Antonino Venneri, der bei einem Board mit einer Acht als höchster Karte ebenfalls ein Overpair hielt.

Als Nächster landete Radek Jantos an der Rail, der mit Ass-König nicht gegen das Damenpaar von Eduardo Pereira ankam.

Viktor Jensen wurde auf dem siebten Platz zum Auszahlungsschalter geschickt, als er mit weniger als zehn Big Blinds mit Bube-Zehn All-in ging und auf ein Ass von Wyrzykiewicz traf.

Kurze Zeit später verlor Atmaca einen Coinflip gegen Miroslav Forman und fiel dadurch im Chipranking weit zurück. Er versuchte, sich zurückzukämpfen, und konnte einmal verdoppeln. Doch als er danach mit Bube-Zwei seine letzten Chips in die Mitte schob, wurde er von Forman mit Ass-König gecallt und musste auf Platz sechs das Turnier verlassen.

Spiel zu dritt

Pereiras Turnierende kam schnell und ziemlich brutal: Zuerst verlor er mit Ass-Bube gegen Morarus‘ König-Neun und fiel auf weniger als zwei Big Blinds zurück. In seiner letzten Hand floppte er dann zwei Paare – nur um gegen den Open-Ended Straight Draw von Wyrzykiewicz auszuscheiden.

Moraru, der während der ersten fünf Stunden Tages als Shortstack beeindruckend konstant gespielt hatte und langsam die Rangliste hinaufgeklettert war, musste schließlich auf Platz Drei gehen. In seiner letzten Hand verlor er mit einem Paar Sechsen gegen den späteren Champion Tkatschew.

Remigiusz Wyrzykiewicz

Nach einem ereignisreichen Tag war es Wyrzykiewicz – der im Laufe des Tages mehrfach an der Spitze des Leaderboards gestanden hatte -, der sich letztlich mit Platz zwei begnügen musste. Er suchte die Entscheidung in einer Hand, die für ihn sowohl Straight- als auch Flush Draw-Chancen bot, und verlor dabei fast all seine Chips. Nur ein paar Hände später unterlag sein Paar Sechsen den Neunen von Tkatschew, der damit als EUREKA Main Event-Champion feststand.

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