Der Turnierfavorit und Rekordsieger Rafael Nadal wurde vom Thron gestoßen. Dennoch erwartet die Tennis-Welt ein packendes Finale zwischen Stefanos Tsitsipas und Novak Djokovic. Ob der Grieche in seinem ersten Grand-Slam-Finale eine Schnitte gegen den „Djoker“ hat oder der Serbe den Grand-Slam-Rekordhaltern Nadal und Federer weiter auf die Pelle rückt, weiß unsere PokerStars-Sports-Vorschau zum Finale der French Open 2021:

2009, 2015, 2016 und jetzt auch 2021. Ein Endspiel ohne Nadal-Beteiligung bleibt dennoch eine Rarität in Roland-Garros. Für eine Niederlage auf der roten Asche brauchte es auch schon einen extrem stark aufgelegten Novak Djokovic, der zuvor nur eines von acht Duellen bei den French Open (alle French-Open-Wetten) gewinnen konnte. In 4:13 Stunden rang der Serbe im bis dato hochklassigsten Match der diesjährigen Auflage den Stier von Manacor mit 3:1 (3:6, 6:3, 7:6, 6:2) nieder. Ob die 253 Minuten zu sehr an den Kraftreserven des Djokers nagen?

Sieg Djokovic1.28

Auch sein Gegenüber Stefanos Tsitsipas kommt mit ordentlich Spieldauer ins Finale, musste im Halbfinale gegen Alexander Zverev sogar über die volle Distanz ran (6:3, 6:3, 4:6, 4:6, 6:3). Allerdings stand der Grieche rund eine halbe Stunde weniger auf dem Court, was nach zwei intensiven Wochen ein wichtiger Baustein für den ersten Grand-Slam-Titel der Karriere werden könnte. Tsitsipas galt schon vor dem Turnier zum Favoritenkreis, nachdem er beim Sandplatz-Klassiker in Monte Carlo und beim Vorbereitungsturnier in Lyon ganz oben auf dem Podest stand. Mit bis dato 39 Siegen im laufenden Kalenderjahr ist der Rechtshänder sogar der erfolgreichste Spieler auf der Tour. Auch im bisherigen Turnierverlauf bei den French Open überzeugte der 22-Jährige auf voller Linie, gab bis zum Halbfinale nur einen einzigen Satz ab. Halten die Nerven auch im Endspiel stand? Für den Greek Freak ist es das erste Grand-Slam-Finale der Karriere, der laut eigener Aussage die Zuschauer auf seiner Seite sieht.

Sieg Tsitsipas3.50

Im direkten Vergleich zieht der Youngster allerdings den Kürzeren (2:5). Vor allem auf Sand war gegen Djokovic bisher kein Kraut gewachsen, der alle drei Vergleiche auf der roten Asche für sich entscheiden konnte. Darunter unter anderem das Halbfinale im vergangenen Jahr, welches über die volle Distanz ging. Kann Tsitsipas die Partie ähnlich offen gestalten wie 2020 oder auch das Viertelfinale in Rom im Mai, ist ein Außenseiter-Sieg definitiv im Rahmen des Möglichen. Sobald die serbische Tennismaschine allerdings einmal Fahrt aufgenommen hat, könnte die Partie schnell aus seinen Händen gleiten.

Mehr als 36,5 Spiele1.83
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