Am 6. Juli eröffnet Gastgeber England die EM 2022 gegen Österreich. Wegen der Corona-Pandemie wurde auch dieses Turnier um ein Jahr verschoben, doch nun messen sich die besten europäischen Teams um Europas Krone. Ob Deutschland eine Chance auf den dann insgesamt neunten Titel als Europameister hat, oder wer sonst dafür in Frage kommt, weiß die PokerStars Sports News Vorhersage für die EM 2022 der Frauen:

In der Gruppe B bekommt es Deutschland neben Dänemark (Rang 15 der aktuellen FIFA-Weltrangliste) und Finnland (Platz 29) auch mit Spanien zu tun, das in der Weltrangliste zwar „nur“ auf Platz 7 steht, doch als großer EM-Favorit neben Gastgeber England gilt. Die Spanierinnen sind seit März 2020 ungeschlagen, seitdem gab es 18 Siege und drei Unentschieden. Eines dieser drei Unentschieden konnte immerhin die deutsche Mannschaft beim Arnold Clark Cup im Februar diesen Jahres (1:1) holen. Die anderen beiden Begegnungen bei diesem turnier verloren die DFB-Damen aber gegen Kanada und England, dazu kam in diesem Jahr auch schon eine 2:3-Niederlage in der WM-Qualifikation in Serbien. 2021 musste das Team Niederlagen gegen die Niederlande und Frankreich hinnehmen, die beide in der Weltrangliste vor Deutschland (aktuell Fünfter) platziert sind. Die Jahre, in denen Deutschland fußball-Europa beherrschte, sind vorbei.

Die beiden besten jeder Gruppe ziehen ins Viertelfinale ein

Da die ersten beiden Teams jeder der vier Vorrundengruppen das Viertelfinale erreichen, wäre alles andere als ein Einzug in die Runde der letzten Acht eine Enttäuschung für die Damen von Martina Voss-Tecklenburg. Dort könnte dann aber Gastgeber England warten, der große Favorit in der sonst recht schwach besetzten Gruppe mit Norwegen (Weltrangliste Rang 11), Österreich (21) und Nordirland (47). Der Halbfinalist der WM 2019 und der EM 2017 ist seit April 2021 ungeschlagen, gewann seitdem elf der letzten 13 Spiele.

Die Niederlande will den Titel verteidigen

In der Gruppe C dürfte es einen Zweikampf der Niederlande (Platz 4 der Weltrangliste, Europameister 2017 und Vizeweltmeister 2019)) und Schweden (2., Silber bei Olympia 2021)) um den Gruppensieg geben. Dass Portugal (3) oder die Schweiz (20) eines der beiden Teams gefährden könnte, scheint erst mal unwahrscheinlich. In der Gruppe D profitierte Frankreich (3.) vom Losglück und hat mit Italien (14.), Belgien (19.) und Island (17.) die wohl leichteste Gruppe erwischt. Die Französinnen könnten damit wichtige Körner in den ersten Turniertagen sparen, doch auf der anderen Seite fehlt die so wichtige Strandortbestimmung, wo das Team wirklich steht, bevor es dann in die K.o.-Runde geht, in der schon ein schlechtes Spiel das Aus bedeutet.

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