Die ersten zwei Plätze sind an den FC Bayern und Borussia Dortmund vergeben. Dahinter wird es in der Bundesliga aber auch in der kommenden Saison ein Hauen und Stechen um die verbliebenen Plätze in der Champions League geben. Wir haben uns die Kandidaten für Rang 4 angesehen und geben eine Prognose ab: 

Leverkusen nicht Fisch, nicht Fleisch

Erlebt die Werkself ein Déjà-vu? Schon in der vergangenen Saison war Leverkusen in der Vorrunde mit an der Spitze, verlor gegen die Bayern und brachte danach kaum mehr ein Bein auf die Erde. Auch in der laufenden Spielzeit gelang der Start, nach sieben Spielen war Bayer punktgleich mit dem Rekordmeister Zweiter (alle Langzeitwetten zur Bundesliga). Es folgten 45 desaströse Minuten im direkten Duell, die Partie gegen den FCB ging mit 1:5 verloren. Danach holte die Elf in neun Spielen nur noch zwölf Zähler. Zu wenig für die Ansprüche. Die lauten Champions League und Bayer 04 muss sich fangen, ansonsten wird es trotz guter Ausgangsposition eng mit der CL-Quali.

Leverkusen in den Top 41.72

TSG hat Power

In der vergangenen Saison machte Corona der TSG aus Hoffenheim viele Striche durch die Rechnung. Immer wieder fehlten Spieler infiziert oder als Kontaktperson in Quarantäne, nie hatte Coach Hoeneß die Möglichkeit mit voller Kapelle aufzulaufen. Das ist in der laufenden Saison anders – und prompt läuft’s. Hoffenheim ist seit sechs Spielen ohne Niederlage und hat sich im Laufe der Hinrunde besser und besser gefunden. Allerdings wird auswärts noch zu oft gepatzt. Mit Punktverlusten in Bochum (0:2), Stuttgart (1:3) oder Bielefeld (0:0) rücken die Top 4 im Normalfall in weite Ferne. Stabilisiert sich Hoffenheim in der Fremde wie in der zweiten Hälfte der Vorrunde, ist aber alles drin.

Hoffenheim in den Top 43.25

Freiburg historisch

Nie war der SC Freiburg nach der Hinrunde besser. 29 Punkte sammelte der Sport-Club in den ersten 17 Partien der Saison, die Streich-Elf überwintert tatsächlich auf Rang 3 und hat den Großen der Bundesliga mal wieder ein Schnippchen geschlagen. Aber können die Breisgauer ihr Niveau halten? Es spricht wenig dagegen, sofern sich keine wichtigen Leistungsträger wie Schlotterbeck, Günter oder Grifo verletzen. Die nötige Klasse haben die Freiburger in diesem Jahr vor allem in der Defensive. Ihre Stabilität ist bei erst 17 Gegentoren (Bundesliga-Bestwert) bemerkenswert. Kommt auch noch das nötige Quäntchen Glück dazu, stehen die Chancen gut, dass im neuen Stadion in der kommenden Saison die Champions-League-Hymne ertönt.

Freiburg in den Top 43.50

Eintracht reitet die Welle

Ende Oktober sah in Frankfurt noch nichts nach Spitzengruppe aus. Die Eintracht hatte Probleme und der Blick wanderte nach nur neun Punkten aus den ersten zehn Spielen eher nach unten als nach oben. Doch plötzlich starteten die Adlerträger durch. In den letzten sieben Partien vor der Winterpause feierte die Hessen sechs Siege – nicht mal die Bayern holten in diesem Zeitraum mehr Punkte. Finden die Hessen auch in der Rückrunde zu dieser Form, sind sie ein ernster Anwärter auf die Champions League. Schon in der vergangenen Saison verpassten sie die Königsklasse nur knapp.

Frankfurt in den Top 49.00
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