Im April und Mai wird es besonders heiß in den USA – und damit meinen wir nicht das Wetter! Die Playoffs in der NBA und NHL elektrisieren die Massen. Fast täglich glüht in der stärksten Eishockey-Liga ab Donnerstag das Eis.

Vier unserer sieben deutschen Kufencracks greifen in der Endrunde nach dem prestigeträchtigen Stanley Cup, während ausgerechnet Leon Draisaitl zusehen muss. Wir checken die Chancen des deutschen Quartetts in den nach Eastern und Western Confrence gesplitteten NHL Playoffs:

Pittsburgh Penguins – Philadelphia Flyers

Schreibt Tom Kühnhackl an der Seite von Superstar Sidney Crosby erneut Geschichte? Mit insgesamt 13 Spielern, die zum Stanley Cup-Triumph in den letzten beiden Jahren beigetragen haben, startet Pittsburgh in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (1.00 Uhr nach deutscher Zeit) gegen Philadelphia in die Playoffs. Nach einer Saison mit 47 Siegen und 29 Niederlagen haben die Pens etwas von ihrer Dominanz eingebüßt – Quote 7.00 für einen erneuten Finaleinzug!

Die Favoritenrolle im Osten musste man folglich an Tampa Bay und Boston abtreten. Im Confrene-Viertelfinale stellen die Flyers jedoch eine überschaubare Hürde da. Alle vier Duelle in der regular Season (5:4 OT, 5:1, 5:2, 5:4 OT) gegen Philly gingen an die Mannschaft von Trainer Mike Sullivan. Evgeni Malkin, Phil Kessel und natürlich Puckzauberer Crosby können ein Spiel alleine entscheiden – was wiederum Kühnhackls Einsatzzeiten (zwei Tore und sechs Vorlagen in der Hauptrunde) in den Playoffs einschränkt.

Washington Capitals – Columbus Blue Jacket

Recht klare Vorzeichen herrschen auch in der Serie zwischen den Washington Capitals, dem Dauerrivalen der Pens, und Columbus Blue Jacket. Vier Mal erreichte die Franchise aus dem US-Bundesstaat Ohio die Playoffs – vier Mal stand das frühere Aus!

Eine Überraschung gibt es trotzdem: Philipp Grubauer! Der deutsche Goalie hat die langjährige Nummer eins Braden Holtby auf die Bank verdrängt. Am Freitag (ab 1.30 Uhr) steht er erstmals seit 2015 in einem Playoffspiel von Beginn an zwischen den Pfosten. Hält Grubauer die Stats seiner vergangenen zehn Partien (im Schnitt 2,3 Gegentore/92,5 % Fangquote) dürfte für das Hauptstadtteam wenig anbrennen.

Vegas Golden Knights – Los Angeles Kings

Da sage noch mal einer: Im Westen nichts neues! Neuling Vegas Golden Knights haben für ein NHL-Novum gesorgt. Erstmals mischt eine taufrische Franchise auf Anhieb in der Endrunde mit. Am Donnerstag (ab 4.00 Uhr) warten im „Nachbarschaftsduell“ die Los Angeles Kings – beide Städte trennen nur knapp eine Flugstunde.

Schon dutzende Überraschungsteams zerschellten am Druck in den Playoffs. Vor diesem Hintergrund sind die Eisritter aus dem Zockerparadies als Wundertüte einzustufen. Einzig Torhüter und Publikumsliebling Marc-André Fleury (zuvor Pittsburgh) weist ausreichend Playoff-Erfahrung auf. Können die erfahrenen Kings um Tobias Rieder daraus Kapital schlagen und direkt einen Auswärtssieg landen? Quote: 2.70!

Anaheim Ducks – San Jose Sharks

In einer Serie zwischen zwei Teams aus dem gleichen Bundesstaat ist von Hause aus Zündstoff drin. Wenn die Ducks aus Anaheim auf San Jose treffen, bestimmt das Battle of California ab Freitag die meisten Schlagzeilen in der Bay Area. Welche Rolle kann Verteidiger Korbinian Holzer dabei spielen?

Ende März kehrte der frühere Düsseldorfer in den Kader zurück. Der Ausfall von Cam Fowler (Schulter) könnte ihn vermehrt in die Rotation spülen. Durch fünf Siege in Folge befinden sich Holzers Ducks in der besseren Verfassung – Quote: 2.20! Das drei von vier Hauptrundenduellen erst in der Overtime entschieden wurden, spricht für eine enge Serie.

Empfohlene Wetten

Pittsburgh Penguins gewinnen Eastern Conference – Quote 7.00

Sieg Los Angeles Kings – Quote 2.70

Sieg Anaheim Ducks – Quote 2.20

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